Spiele für eine kooperative Grammatikförderung
Spiele für eine kooperative Grammatikförderung sind eine planungseffiziente und einfache Möglichkeit, hochfrequentiv und motivierend im Rahmen einer kontextoptimierten Intervention grammatische Zielstrukturen zu automatisieren. Die Schüler rekonstruieren die Zielstruktur dabei in mit Hilfe von Partnerspielen, deren Spielzüge durch Koordinaten ausgedrückt werden können. Durch einfache Modifikationen der Spielregeln wird das Prinzip „Macht der Worte“ konsequent verwirklicht und eine Partnerkontrolle gewährleistet.
In Vorbereitung
Heft 3: Verbendstellungsregel im Nebensatz mit verschiedenen Einleitungs-Konjunktionen, voraussichtlich 12,50 €, die Seitenzahl steht noch nicht fest.
Das erste Heft aus der Reihe "Spiele für eine kooperative Grammatikförderung" (ISBN 978-3-8423-5673-3) bietet Kopiervorlagen und Anleitungen für einfache und komplexere Spielformate (Tic Tac Toe, Schiffe versenken, Vier gewinnt, Mühle, Dame, Schach) die dazu geeignet sind, im Unterricht eine kontinuierliche Förderung der Subjekt-Verb-Kongruenz (Therapieziel 1 in der Kontextoptimierung nach Motsch) kooperativ zu fördern. Im zweiten Heft aus der Reihe "Spiele für eine kooperative Grammatikförderung" werden analog zu Heft 1 Spiele zur Akkusativmarkierung und Dativmarkierung angeboten.
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Spiele für eine kooperative Grammatikförderung Die Kopiervorlagen bieten die Möglichkeit, Kinder mit grammatischen Schwierigkeiten spielerisch zu fördern. Die Spiele sind sowohl hinsichtlich des Wortmaterials als auch hinsichtlich der Komplexität des Spiels gestuft. Die Spielformate können sowohl in der Individualtherapie bei grammatischen Erwerbsstörungen als auch im sprachtherapeutischen Unterricht in einer Förderschule Sprache eingesetzt werden. Zudem sind sie durch ihren kooperativen Charakter und die Selbstkontrollmöglichkeiten, die das Material bietet, auch für eine inklusive Förderung geeignet. Mehrsprachige Kinder können motiviert und spielerisch lernen, wie im Deutschen die Verben gebeugt werden. Therapiedidaktisch sind Spiele für eine kooperative Grammatikförderung dem Aspekt des Rekonstruierens im Rahmen der Kontextoptimierung zuzuordnen. Sie bietet Schülern mit grammatischen Erwerbsstörungen die Möglichkeit, in Partnerarbeit die Zielstruktur mit einer hohen Input-Output-Frequenz zu üben. Die Grundidee aller in dem Heft versammelten Spiele besteht darin, dass die Schüler gegeneinander einfache Regelspiele wie Tic Tac Toe, Schiffe versenken, Vier gewinnt, Mühle, Dame und Schach spielen und dabei die grammatische Zielstruktur üben. Dies geschieht, indem die Schüler Rücken an Rücken spielen und sich die Spielzüge gegenseitig ansagen müssen.
Die Koordinaten sind bei den Spielen so verändert, dass die Schüler z.B. bei den Spielen in Heft 1 (Subjekt-Verb-Kongruenz) die verschiedenen Personalformen des Verbs bilden müssen, um sich die Züge gegenseitig ansagen zu können. Auch müssen sie, wenn der Gegenspieler seinen Zug ansagt,die Zielstruktur dekodieren und das Gehörte dem richtigen Feld zuordnen. Bei den Einführungsformaten Tic Tac Toe und Schiffe versenken hat ein Spieler (Spieler 1) einen Plan, in den die Formen der Zielstruktur eingezeichnet sind. Der zweite Spieler hat einen Blanko-Plan. Er muss also die Formen selbstständig bilden und wird von seinem Gegenspieler kontrolliert. Die Spiele werden als Hin- und Rückspiel ausgetragen, so dass keinem Spieler dabei ein Nachteil entsteht.
Es werden zunächst die einfachen und dann in der Reihenfolge der Komplexität und des Zeitaufwandes die anspruchsvolleren Spiele gespielt. Wenn die Schüler das Prinzip verstanden haben, können die komplexeren Formate eingeführt werden. Es wird empfohlen, zunächst die Übungsform mit solchen linguistischen Strukturen einzuführen, welche von den Schülern sicher beherrscht werden. Linguistische Strukturen, die den Schülern noch schwer fallen, sollten am Anfang mit dem einfachsten Format (Tic Tac Toe) bearbeitet werden. Beim Spiel schauen beide Partner nur auf ihren eigenen Spielplan. Bei Problemen wird ein Schiedsrichter (meistens der Lehrer) herbei gerufen. Kommt dies öfter vor, wird vereinbart, dass der Schiedsrichter assistiert und die Spieler so lange engmaschig anleitet, bis das Spiel auch ohne diese Hilfestellung läuft. Sind die Schwierigkeiten sehr groß, sollte auf ein leichteres Format umgestellt werden. Wortmaterial im Heft 1 (Subjekt-Verb-Kongruenz) Das Wortmaterial ist nach Schwierigkeitsstufen geordnet. Zunächst wird die Subjekt-Verb-Kongruenz mit einfachen Verben aus der Lebenswelt der Kinder geübt. Anschließend steigt der Schwierigkeitsgrad der Verben zunehmend. Die häufig benutzten Verben sollen und tun wurden aufgrund ihrer hohen Relevanz einer frühen Stufe zugeordnet.
Regelmäßige Verben ohne Vorsilbe
Unregelmäßige Verben mit regelmäßiger Personalform im Präsens
Unregelmäßige Verben
Verben mit Vorsilbe und Verbklammer
Wortmaterial im Heft 2 (Akkusativmarkierung und Dativmarkierung)
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